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Das Ensemble Fratres wurde 2010 von Nicolas Penel (Violine), Laurent Galliano (Viola) und Mathieu Rouquié (Violoncello) gegründet und darf anschliessend Flavio Losco (Violine), Hanspeter Oggier (Panflöte), Maxime Alliot (Violine), Cyprien Busolini (Viola), Benoit Beratto (Kontrabass) und Pierre-Louis Rétat (Klaviere) willkommen heissen. Das Ensemble arbeitet mit dem Gitarren- und Bogenbauer Luc Breton zusammen, dessen Handwerk und Wissen die Klanghomogenität schmieden und einen künstlerischen Stil bilden, der fest in den alten Traditionen verwurzelt ist.


Mit 300 gespielten Konzerten bietet das Ensemble Fratres Musik, die das Publikum in den Bann zieht. Die sorgfältig durchdachten und ergreifenden Interpretationen vermitteln optimistische und berührende Botschaften für eine breite Palette von Musikliebhabern. Das Ensemble trat unter anderem beim Festival de Flandres in Brügge, Maasmechelen und Antwerpen (Belgien), beim Festival AMUZ - Darbietung ungekürzter Quintette für zwei Celli von Luigi Boccherini - in Antwerpen (Belgien), in 2010 beim Printemps des Arts in Nantes (Frankreich), beim Foundation Concert Spiritual in Warschau (Polen), bei RadialSystem V in Berlin (Deutschland), bei den Thüringer Bachwochen 2011 in Erfurt (Deutschland) und bei den Händel-Festspielen - das Programm kombinierte altertümliche Musik mit elektroakustischer Musik - in Halle (Deutschland), auf.


Weiters stand das Ensemble mit namhaften Musikern wie zum Beispiel Marie-Claude Chappuis, Maria Espada, Anna Stolarczyk, Nicolau De Figueiredo, Vittorio Ghielmi, Stephan Imboden, Margret Köll, Barthold Kuijken, Roberta Mameli, Carlos Mena, Michael Novak, Dorothee Oberlinger, Luca Pianca und dem Ensemble Zefiro auf der Konzertbühne. Als Ensemble en Résidence der Musiksaison Amarcordes in Genf (Schweiz) ernannt, gab es dort zwischen 2010 und 2014 zahlreiche Konzerte, vor allem mit dem Projekt «Bach Filiation» (ungekürzte konzertante Werke von J. S. Bach).


Gemeinsam mit dem Lautenspieler Luca Pianca interpretierte das Ensemble im Jahr 2017 die «Combattimento di Tancredi» von C. Monteverdi für die LAC Lugano Arte e Cultura in Lugano (Schweiz) und im Jahr 2018 beteiligte sich das Ensemble mit historischen Musikinstrumenten in Streichorchester-Besetzung an der Wiederentdeckung von baltischen Werken des 20. Jahrhunderts von Arvo Pärt, Eriks Esenvalds und Peteris Vasks unter der Leitung von Pascal Crittin (Direktor von RTS - Radio Télévision Suisse).


Die Musiker des Ensembles Fratres begeistern sich für die musikalische Aussprache auf jedem Instrument, dank eines wahren Vokabulars von Farben (Vokale) und Anschlägen (Konsonanten). «Zischen, Pfeifen, Kratzen, Glissandi und andere Ausdrucksvarianten verfeinern, mittels gefeilter Techniken und spezieller, eigens für diesen Ausdrucksstil angefertigten Instrumenten, die Interpretation. Mit dieser facettenreiche musikalischen Sprache, geprägt von künstlerischer Vielseitigkeit und kontrastreichen Reliefs, atemberaubend, unvorhersehbar und einladend, präsentiert das Ensemble einen Swing, ein harmonisches und rhythmisches Leben, das selten in der klassischen Musik zu finden ist: ein Angebot, das überrascht und überraschen muss.» Francesco Biamonte, RTS


Das Ensemble Fratres tritt in vielförmigen Besetzungen auf; von Trio über Streichorchester bis hin zum Orchester der Frühromantik. Ihr breitgefächertes Repertoire umfasst Barockwerke sowie Interpretationen klassischer und romantischer Werke, sowohl in Kammermusik-Besetzung als auch in Orchester-Aufstellung: Pergolese (Stabat Mater), Purcell (Dido & Aeneas, Abdelazer, Suite, Fantasien), Telemann (Suiten), Bach (Concerti, Messe in H-Moll, Matthäus- und Johannes-Passion, Weihnachtsoratorien), Vivaldi (Concerti, Stabat Mater, Die vier Jahreszeiten), Händel (Messiah), Haydn (Trios und Streichquartette, Oratorium «Die Schöpfung»), Boccherini (Quintette, Stabat Mater), Mozart (Trio Divertimento, Quintette, Requiem, Krönungsmesse), Schubert (Quartett, Quintett, Oktett, Messe in Es-Dur), Brahms (Sextett), sowie Schostakowitsch (Quartett) und Jean Cras (Streichtrio).


Im Jahr 2013 lud Hanspeter Oggier (Panflöte) das Ensemble Fratres zu seinem Aufnahmeprojekt für Flötenkonzerte von A. Vivaldi und G. P. Telemann ein. Diese Aufnahme entstand unter dem Label Brilliant Classics in zwei Bänden (2015 und 2016). Das Ensemble Fratres produzierte dann 2014 eine kammermusikalische CD, die zwei Quintetten mit zwei Violen von W. A. Mozart gewidmet war und deren Erscheinen für 2019 geplant ist. Eine neue Aufnahme um die Lutherische Vesper entsteht 2018 mit dem Organisten und Chorleiter Daniel Meylan für den Hortus-Musikverlag.


Das Ensemble Fratres erzielte den Ersten Preis beim Concours de Musique de Chambre de l'Association des Amis et Anciens Élèves du Conservatoire Supérieur de Musique de Genève (2005), ist Absolvent des Genfer Konservatoriums für Musik in der Kategorie Streichquartett von Gabor Takacs-Nagy (2006), erhielt den Ersten Preis beim Kammermusikwettbewerb Musica Antiqua in Brügge (2006) und wurde mit dem Ehrendiplom beim Internationalen Kammermusikwettbewerb «Joseph Joachim» in Weimar (2005) ausgezeichnet.